Ferragosto – Was ist das?

Englische Version – versione inglese

Wenn Sie mal in August in Italien waren, oder wenn Sie italienische Kunden oder Lieferanten haben, oder wenn Sie in der touristischen Branche tätig sind und was mit Italien/ItalienerInnen/dem italienischen Markt zu tun haben, oder wenn Sie Italienisch lernen…

… dann haben Sie mal bestimmt von Ferragosto gehört!

Ferragosto ist der italienische Name für den Feiertag am 15. August. Obwohl die aktuelle Grundlage für den Feiertag christlich/katholisch ist (Mariä Himmelfahrt), ist der Ursprung eigentlich „heidnisch“, oder zumindest weltlich (bzw. Feriae Augusti, Festtag des Augustus).

Dieser Tag war früher der Höhepunkt der Sommersaison. Sogar jene, die sich nicht gerade im Urlaub befinden, planen für den heutigen Tag was Besonderes, wie z.B. una grigliata (eine Grillparty), una gita (einen Ausflug), oder einfach etwas, um den Tag zu genießen.

Städte und Dörfer veranstalten oft was Besonderes: Feste, Ausstellungen, Märkte…

ItalienerInnen gingen traditionell massenweise in August auf Urlaub, weil Fabriken in der ehemaligen industriellen Macht (potenza industriale) Italien früher komplett wochenlang schlossen. Weiterhin arbeiten wurde für sinnlos gehalten, da die meisten Kunden und Lieferanten ebenfalls zu hatten, und ebenfalls sinnlos schien das Trennen von Familien (ein Teil im Urlaub, ein Teil in der Arbeit) zu sein.

Da die Gesellschaft am Wandel ist, kann man heute trotzdem ein paar Leute finden, die arbeiten (man kann dann in den Urlaub fahren/fliegen, wenn alles etwas günstiger und weniger überfüllt ist), oder die zuhause ohne Pläne geblieben sind (z.B. sie finden Brauchtum langweilig, oder können sich nichts Anderes leisten).

Wie A-Typical Italian geboren wurde – mein Weg nach Österreich, und warum ich gleichzeitig atypisch und typisch bin.

Dieser Eintrag ist eine Adaptierung des englischsprachigen Eintrags, den man hier lesen kann! – Read this in English here! – Versione inglese qui!

Dieses Blog und die Person dahinter vorstellen

Warum habe ich so einen „Business-Spitznamen” (bzw. „Phantasienamen“) gewählt? Die Idee kommt aus meinem persönlichen Leben. Ich hoffe, dieser Teil meiner Biographie inspiriert Sie dazu, eine Sprache zu lernen – in einem Kurs, mit einigen Privatstunden, online, mit einer App – oder hilft Ihnen dabei, Menschen aus fremden Ländern und Kulturen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Es ist keine Geschichte à la “Ich bin der perfekte Polyglott, der nie Schwierigkeiten hatte und ständig fließend neue Sprachen lernt”. Es ist nur eine Geschichte, meine eigene. Und als Italienerin – typisch oder nicht – finde ich es sehr schwer, den Mund zu halten!

Ich bitte bereits um Verzeihung: Ich werde oft den Stil wechseln, weil es in dieser Geschichte ein paar ernste Sachen und ein paar lustige Anekdoten gibt.

Professionell Sprachen Unterrichten Übersetzen
Das Gesicht hinter dieser Geschichte, oder die Geschichte eines Gesichts.

 

Meine Leidenschaft für Sprachen – Wie ich Sprachen lernte (und wie ich auch hin und wieder gescheitert bin) – meine ersten Übersetzungen vor mehr als 20 Jahren

Ich erinnere mich daran, dass ich von Anfang an Englisch sehr mochte: 1993 begann ich die Mittelschule (Italienisch: Scuola Media, eine dreijährige Schule, die wir zwischen 11 und 14 Jahren besuchen). Meiner Klasse wurde eine sehr gute Lehrerin zugewiesen. Sie hatte eine gute Aussprache, einen offenen und internationalen Geist, flexible Methoden und Mentalität.

Glauben Sie mir, ich hatte Glück. Viele Menschen hatten Lehrer, die eigentlich nur eine mittlere Stufe in der Sprache hatten, und eine Aussprache, die den schlechtesten spottenden Videos auf YouTube ähnlich sind.

Meine Leidenschaft für Musik und Kino haben mir geholfen, weil meine Lieblingskünstler alle auf Englisch singen und viele Filme in ihrer Originalfassung auf Englisch sind. Aus diesem Grund habe ich jede Gelegenheit genutzt, mich mit MuttersprachlerInnen ständig zu konfrontieren, entweder in einer kontrollierten oder in einer unkontrollierten Art und Weise.

Mein Anfang als “Mehrsprachige” war nicht unbedingt einfach. Ganz in Gegenteil: es war sicher kein Erfolg, wenn nicht gleich eine Katastrophe. Mein ach-so-gutes Englisch (meinen Schulnoten und meinem Zeugnis nach) wurde endlich auf die Probe gestellt… und war bestimmt mit einem “ungenügend ” zu bewerten. Ich konnte nicht verstehen, was die hübschen israelischen Jungen mir sagten! Es hat noch ein paar Jahre gedauert, bis ich mich entspannen konnte. Das Gleiche ist mir selbstverständlich mit Deutsch passiert: mein Zertifikat Deutsch hat mir nicht viel gebracht, als ich ganz stolz ein Zimmer in einem Hotel in Tirol reservieren wollte.

Ja, ich weiß… man könnte argumentieren, dass ein Zertifikat Deutsch in Tirol nichts bringt 😉 Aber… ich möchte jetzt keinen Streit wieder entfachen 😉 *hüstel hüstel CORDOBA cough cough*

Der Grund, weshalb ich mich entschieden habe, Deutschstunden außerhalb der Schulzeit zu besuchen? Während eines Urlaubs verliebte ich mich in den deutschsprachigen Teil Italiens, Südtirol. Die Kleider, das Essen und die Landschaft der Dolomiten waren für mich das Schönste, was ich je gesehen hatte. Dann, noch schlimmer als das, habe ich den Film The Sound of Music gesehen, der unter den Einheimischen vielleicht nicht so beliebt ist, aber für die Rest der Welt eigentlich eine Art Werbung für Österreich bzw. Salzburg ist. Jetzt wohne ich 10 Minuten mit dem Auto/Rad von Leopoldskron entfernt… was für eine Vergeltung!

Österreich Austria Salzburg
Neben dem Radweg, dort wo A-Typical Italian ihren Sitz hat (Glansiedlung)

Als die Zeit kam, um in die Scuola Superiore zu gehen (ungefähr Oberschule; eine fünfjährige Schule, die italienische Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren besuchen), habe ich mich nicht für das so genannte liceo linguistico (Neusprachliches Gymnasium) entschieden, weil es damals viel zu viele Fächer in diesem Zweig gab. Die italienische Schule war früher für den viel zu großen Lernaufwand und für die vielen Hausaufgaben bekannt, die den Schülern gegeben wurden. 31 bis 36 Stunden Unterricht X viele Fächer X etwa eine Stunde Lernen zuzüglich Hausaufgaben, pro Fach pro Nachmittag schienen mir keine gute Idee zu sein. Daher habe ich mich für eine reformierte Version des glorreichen liceo classico (klassischen Gymnasiums, also Altsprachlichen Gymnasiums), eine Schule, deren Hauptfächer Italienisch, Latein und Altgriechisch sind. Tägliche Übersetzungen von Texten aus diesen alten Sprachen ins Italienische wurden als Hausaufgaben zugewiesen. Der reformierte Studiengang, in den ich mich eingeschrieben hatte, bot Englisch als fünfjähriges Fach und mehr Mathematikstunden als seine ältere, nicht reformierte Version. Ich habe immer das Gefühl, liceo classico hat meine Sprach- und Übersetzungskompetenz wirklich gestärkt. Jeder, der sich mit Altgriechisch beschäftigt hat, kann leicht Deutsch lernen! Außerdem habe ich einen soliden komparativen und analytischen linguistischen Hintergrund erworben, von dem ich heute noch profitiere, und ich lernte die Kunst einer professionellen Übersetzung in einem relativ jungen Alter.

Ja, unsere Lehrer haben uns beigebracht, was eine Übersetzung ist, wie man einen Text behandelt, um ihn zu übersetzen, und haben ständig von unserer Seite ein professionelles Denken erfordert. Die Missachtung ihrer Anweisungen führte zu schlechten Noten. Schlechte Noten konnten zum Sitzenbleiben führen.

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Mein Lateinbuch: Kultur- und Übersetzungskurs, 4. Jahr des Gymnasiums

Das war, sozusagen, mein Abenteuer. Ich habe gut strukturierte Kurse mit verschiedenen didaktischen Ansätzen besucht. Ab dem 17. Lebensjahr hatte ich einige kurze Auslandserfahrungen. Dann, als ich Mitte zwanzig war, ging ich schließlich ins Ausland, um zu studieren, zu forschen, zu arbeiten und zu leben. Ich lebe nach wie vor im Ausland!

Ich habe viel versagt und ein paar Dinge geschafft. Englisch und Deutsch waren meine Ausbildungs-, Studium- und Arbeitssprachen in verschiedenen Branchen.

Ich bin sehr stolz, wenn jemand davon ausgeht, dass ich Muttersprachlerin in Englisch oder Deutsch bin. Ich versichere es Ihnen, es ist mir ein einige Male passiert! Da ich nicht zwei- oder dreisprachig aufgewachsen bin, ist das für mich eine große Anerkennung!

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Warum “A-Typical Italian”, also A “-Typisch Italienisch“ = gleichzeitig Atypische und eine Typische Italienerin

Also, daher kam meine Idee für meinen Fantasie-Geschäftsnamen: Ich bin atypisch weil ich zwei Fremdsprachen beherrsche (im Gegensatz zu der allgemeinen Vorstellung, dass ItalienerInnen gar keine sprechen, und wenn sie doch eine sprechen, sind sie nicht verständlich. Mein Zuhause ist voll Bücher, DVDs und anderen Sachen in beiden Sprachen, und ich benutze beide Sprachen täglich, sowohl in meinem Alltags- als auch in meinem Berufsleben.

Klar, ich bin nicht die Einzige, also behaupte ich mit meiner Erzählung nicht, außergewöhnlich und / oder exklusiv zu sein! Ich wollte nur sagen, dass Sie nicht außergewöhnlich sein müssen, um es zu tun. Sie müssen nur Ihren eigenen Weg finden und dann üben.

Aber… ich bin auch typisch, wie mein Ex-Freund (bzw. der österreichische) und wie viele Kunden oft betonten. Ich meine damit: Mode, Make-up, Essen, gesellschaftliches Leben, Bidet (Eines Tages werde ich die Bidet-Imperialismuspartei gründen, das weiß ich). Oh, und ich bin immer sehr laut, wenn ich rede oder wenn ich Dinge tue. Manche sagen sogar, dass meine Locken meine Identität verraten. Stimmen Sie zu?

So, was mache ich? Ich verbringe mein Privat- und Berufsleben damit, meine italienischen, modenesischen, englischsprachigen und deutschsprachigen Seiten zu harmonisieren.

Italian American Austrian Modenese New Year
Lambrusco, Zampone, Schlumberger bzw. “Sissi”-Sekt, globalisierte Süßigkeiten

Wie funktioniert mein mehrsprachiges Gehirn? Funktioniert das auch wirklich? Aber echt jetzt? – (Okay, das war ein typisch italienischer Humor!)

Ich habe ein Gedächtnis, das hauptsächlich mit Bildern und Klängen arbeitet. Allerdings erkenne ich auch Sprachstrukturen (Grammatik, Syntax, Zeitfolgen) leicht: nicht nur kann ich sie “sehen” und “hören”, ich begreife ihre Logik schnell. Als ich in die Schule ging, waren grammatikalische, logische und syntaktische Analysen ein wichtiger Teil unseres Schulprogramms, und ich finde diese Kenntnisse und Fähigkeiten sehr nützlich, weil sie meiner persönlichen Einstellung zu Sprachen entsprechen. Sie werden übrigens auch sehr praktisch, wenn ich meinen Schülern die Grammatik erklären muss, wenn und wann sie benötigt wird.

Ich träume manchmal auch auf Englisch oder Deutsch. Ich denke oft auf Deutsch oder Englisch, besonders wenn die Gedanken auf ein berufliches Thema bezogen sind, an dem ich gerade in dieser Sprache arbeite. Manchmal passiert es aber auch ganz spontan.

Das Einzige, was ich immer auf Italienisch mache, ist… Zählen (besonders Subtraktion), außer… es sei denn, es ist etwas so einfach wie ein Countdown oder wie ein paar Stücke / Banknoten zählen.

Ihre Erfahrung mit Sprachen, Leben im Ausland, Übersetzen, ItalienerInnen dulden, was auch immer?

Wenn Sie neugierig oder interessiert sind, können Sie gerne einen Kommentar zu Ihrer eigenen Erfahrung hinterlassen!

 

Goethe Zertifikat Prüfung C1 Hotel Rezeption Zimmernummer
Fun fact – Schicksal, Vergeltung, oder lustiger Zufall?

Why am I A-Typical Italian? What does it mean? My story so far.

Read the German version here – Lesen Sie die deutsche Version hierQui trovate la versione tedesca

How A-Typical italian was born

Introducing this blog and the person behind it

The reason I chose this “business nickname” is tied to my personal history. I hope my story inspires you to learn a language – in a course, with some private lessons, online, using an app – or helps you looking at people from other countries in a different way.

It is not a story of “I am the perfect polyglot who never had any difficulty and constantly becomes fluent in tons of new languages every month”. It is just a story, my own. And as an Italian – typical or not – I do find very difficult to shut up, so… here comes my tale!

Bear with me: I will switch register often here, because there is some serious stuff and some funny anecdotes as well.

puns interests and passions
This is the kind of BEAR I usually have IN MIND. OK, it’s a terrible joke, I know. Still better than GoT S7

My passion for languages – How I learned languages (and how I failed at them, too) – my first translations more than 20 years ago

I remember I liked English very much from the start:  in 1993, I began what we call middle school (Italian: scuola media, a three-year school we attend from age 11 to 14). My class was assigned a very good teacher, with decent pronunciation, an open and international mind, a flexible approach to language teaching.

Believe me, I was lucky. Plenty of people had teachers with pre-intermediate/intermediate skills, and a pronunciation worthy of the worst mocking video you can find on YouTube.

My passion for music and cinema also helped: since my favourite artists all sing in English, and many films in their original version are in English. Therefore, I grabbed any opportunity to be challenged with native or native-like inputs or with non-controlled practice anyway.

The funny thing is, the first time I went abroad and put my oh-so-good English (according to my school grades and to my final report) to the test… it was a disaster! I couldn’t understand what the handsome Israeli boys were telling me! It took me at least a few more years to relax into it. The same thing happened with German: my Zertifikat Deutsch wasn’t enough to allow me a smooth and flawless hotel reservation in a hotel in Tyrol. Some might argue that a Zertifikat Deutsch does not help in Tyrol 😉 !)

German exam Zertifikat Deutsch Receptionist GRRM
Ironic, or prophetic?

The reason I started taking private, individual lessons with a native speaker of German? During a holiday, I fell in love with the German-speaking part of Italy, South Tyrol, especially the dresses, the food, and the landscape of the Dolomites. Then, even worse than that, I got to know The Sound of Music…  so I don’t have to tell you more.

When the time came to go to scuola superiore (roughly high school/Oberschule; a five-year school Italian young people attend from the age of 14 to 19), I did not choose the so-called liceo linguistico (Modern languages lyceum) because there were way too many subject at the time. Italian school used to be known for the great amount of study and homework given to students. 31 to 36 hours of classes X many subject X about one hour of studying and homework per subject per afternoon did not seem like a good idea to me. I went for a reformed version of the glorious liceo classico (classic lyceum/ Ancient languages lyceum/klassisches Gymnasium/Altsprachliches Gymnasium), a school based on the study of Italian, Latin and Ancient Greek. Daily translations of texts from these ancient languages into Italian were assigned as homework. The reformed course of study I enrolled in included English as a five-year subject, and  more math hours than its older, unreformed version. I always feel like choosing a liceo classico really boosted my language and translation skills. Anyone who has dealt with Ancient Greek can manage German easily! Besides, I gained a solid comparative and analytic linguistic background I still cherish today, and I learned the art of a professional translation at a relatively young age.

Yes, our teachers taught us what a translation is, how to approach a text in order to translate it, and required a professional mind-set from our side. Failing to follow their instructions resulted in bad marks. Bad marks could lead to failing the school year.

Translation text analysis Latin
My 4th-year Latin culture and translation handbook- text analysis, glossaries, no Google

So, here it is. I took well-structured courses with several different didactic approaches. In my late teens/early twenties I had several brief experiences abroad. Then, in my mid-twenties, I finally went abroad to study, research, work, and live. I am still living abroad! I failed a lot, and I also managed to accomplish a few things here and there. English and German have been my education, studying and working languages in several branches.

I am very proud when someone assumes I am a native speaker of English or of German. I assure you, it happens! Since I wasn’t raised bi-/trilingual, it’s a huge acknowledgment for me!

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Books, journals, and… hey, two of those books were written/co-written by me! *showing off intensifies*

Why “A-Typical Italian”?

So, hence my idea for my business nickname (according to Austrian law, it’s not my “business name”): I am atypical because I master two foreign languages, as opposed to the common idea that Italians do not speak any, and if they do speak one, they are not intelligible (I like fancy words). My home is full of books, DVDs and stuff in both languages, and I use both languages in my everyday and professional life daily.

Obviously, I am not the only one, so I am not claiming to be exceptional and/or exclusive! It’s more like I would remind that you don’t have to be exceptional to do it. You just have to find your own way, and then practise.

But, well, I am also typical, as my ex-boyfriend (the Austrian one) and as many customers often stressed. You know… fashion, make-up, food, social life, bidet (one day I will launch the Bidet Imperialism Party, beware). Oh, and I am always very loud when I talk or when I do things. Some even say my curly hair gives my identity away. Would you agree?

Felicita Ratti Profile www.hannelore-kirchner.com
Since I have been far too humorous, here is a very serious and professional profile and CV picture of myself

So, what do I do? I spend my private and professional life trying to harmonise my Italian, Modenese, English-speaking and German-speaking sides.

Italian American Austrian Modenese New Year
Modenese (Modena is the city in Northern Italy I come from) and Austrian wines on New Year’s Eve and day, some years ago. Some Modenese zampone and some international/American treats to accompany them.

How does my multilingual brain work? (Does it work? Really? – OK, so, this was typical Italian humour!)

I have a memory that works mainly via images and sounds; however, I also recognise language structures (grammar, syntax, sequence of tenses) easily: I get their logic quickly, besides “seeing” them and “hearing” them. When I went to school, grammatical, logical, and syntactical analysis were an important part of our school program, and I find these very useful, because they suit my personal attitude towards languages. It also comes very handy when I have to explain grammar to my students, if and when it is needed.

I sometimes dream in English or German too. I often think in German or English, especially if the thoughts are related to something I was working on in that specific language, but sometimes even in a more spontaneous way.

The only thing I always do in Italian is… counting (especially subtracting), unless it is something as simple as a countdown or counting a few pieces/banknotes.

Your experience with languages, living abroad, translating, enduring Italians, whatever?

If you are curious or interested, feel free to drop a comment about your own experience!

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Books, Bücher, libri.

 

 

A-Typical Italian is online!

Hallo! Hello! Ciao!

Ich bin Felicita Ratti, A-Typische Italienerin ( = A-Typical Italian 😉 ). Ich lebe seit Jahren im Ausland und werde in diesem Blog über Sprachen, Übersetzungen, interkulturelle/internationale Kommunikation und ItalienerInnen im Ausland schreiben!

I am Felicita Ratti, A-Typical Italian 😉 . I have been living abroad for years, and in this blog I will write about languages, translations, intercultural/international communication, and Italians abroad!

Sono Felicita Ratti, un’italiana atipica ma anche un po’ tipica (=A-Typical Italian è un gioco di parole). Vivo all’estero da anni, e in questo blog scriverò di lingue, traduzioni, comunicazione interculturale ed internazionale, e perfino di italiani/-e all’estero!